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Herman Hertzberger – archithese 3.2023
archithese 3.2023

Gemeinsam mit der Redaktion der archithese haben wir dieses Heft erdacht und darin einige Artikel geschrieben, zu Ehren von Herman Hertzberger dem großen Entwerfer, Denker und Lehrer.

Warum seine Entwürfe und Gedanken heute noch interessant sind? Da wäre der Hintergrund der Entstehungszeit zu nennen, die sehr viele Parallelen zu unserer gegenwärtigen Situation aufweist. Im Jahr 1972 erschien die Studie des Club of Rome zur Lage der Menschheit mit dem Titel Die Grenzen des Wachstums. Die grosse Wachstumsgeschichte der Nachkriegszeit wurde zunehmend kritisch beleuchtet und es kamen Fragen auf, wie die Menschheit mit ihrem Habitat Erde umgeht. Viele der Krisen, vor denen wir aktuell als Weltgesellschaft stehen, lagen bereits damals auf dem Tisch und wurden in und mit unterschiedlichen Disziplinen diskutiert. Wissen und Handlungsstrategien entstanden, welche weitestgehend in den folgenden Jahrzehnten des Turbokapitalismus schnell in Vergessenheit gerieten.

Für die aktuellen Herausforderungen und Forderungen an den Städtebau und die Architektur kann es fruchtbar sein, diese Werke wieder aus den Schubladen hervorzuholen und sie auf ihren möglichen Beitrag hin zu befragen. Das haben wir mit diesem Heft getan.

«Bauen heißt aufbauen, zusammensetzen, vervielfältigen, verbessern und etablieren; es bedeutet folglich, eine neue Situation zu schaffen und zu garantieren. Es ist das Gegenteil von Verfall. In diesem Sinne geht die Architektur Hand in Hand mit Optimismus und der Erwartung eines prinzipiellen Fortschritts im Schutz der Menschenwürde.» Herman Hertzberger

archithese 3.2023
Herman Hertzberger

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Prof. Dr. Martina Baum
Vertr.-Prof. Dipl.-Ing. Markus Vogl

Freie Architekten & Stadtplaner BDA

 

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Universität Stuttgart, SuE: Lehrstuhl für Stadtplanung und Entwerfen